Tipps für mehr Zufriedenheit

 

Keine Sorge, Sie werden nicht zum Schlendrian. Sie können sich Ihr Leben sehr viel einfacher machen, wenn Sie sich einmal fragen, an welcher Stelle Ihre Ansprüche sehr hoch oder überhöht sind. Verabschieden Sie sich gezielt von diesen überhöhten Ansprüchen und finden Sie eine gesunde Balance:

Gut ist besser als perfekt

 

Tipp 1: Erkennen Sie sich selbst an

Sie dürfen auch mal Fehler machen. Wer keine Fehler macht, der lernt auch nicht. Sie sind mehr wert als die Summe Ihrer Leistungen und Taten. Genauso wie Sie andere Menschen unabhängig von ihren Leistungen mögen, weil sie eben so sind, wie sie sind, dürfen Sie sich selbst auch lieben und anerkennen. Jeder von uns hat einen „inneren Kritiker“ in sich, der gerne alles, was wir tun, schlechtredet und uns dadurch herunterzieht. Bei Perfektionisten hat dieser kleine Richter aber zumeist die Oberhand gewonnen und kritisiert ununterbrochen drauflos. Um mit Ihrem inneren Kritiker besser zurechtzukommen, können Sie lernen, konstruktive Selbstgespräche zu führen oder Sie gönnen sich ein professionelles Coaching.

 

Fragen Sie sich: Wie würde ich mich fühlen, wenn ich mich öfter und stärker selbst anerkennen könnte?

 

Tipp 2: Verabschieden Sie sich von überhöhten Ansprüchen

Ist Ihr Vorbild ideal oder real? Machen Sie sich immer wieder bewusst, dass  es den perfekten Menschen nicht gibt. Erkennen Sie an, dass jeder Mensch Grenzen und der Tag „nur“ 24 Stunden hat. Auch Sie müssen mit Ihren Ressourcen haushalten und sich Prioritäten setzen.

 

Wie wäre Ihr Leben, wenn Sie Ihren überhöhten Ansprüche durch solide und realistische Ansprüche ersetzen würde?

 

Tipp 3: besser gut und effizient als perfekt

Perfektionisten sind große Energieverschwender. Sie erzielen oft tolle Ergebnisse, die sie jedoch unverhältnismäßig viel Kraft kosten. Als Perfektionist arbeiten Sie lieber noch eine Nacht durch, um auch noch die letzten 5 % herauszukitzeln, statt unvollkommene Arbeit abzuliefern. Versuchen Sie mit dem Pareto-Prinzip - der 80-zu-20-Regel zuarbeiten. 80 % unserer Erfolge werden von nur 20 % unserer Anstrengungen verursacht. Für die restlichen 20 % unserer Erfolge verwenden wir aber 80 % unserer Kraft. Das ist ineffizient und kraftraubend. Setzen Sie Ihre Ressourcen klug ein und gehen Sie von nun an nach dem Motto vor: Gut ist besser als perfekt.

 

Tipp 4: Verabschieden Sie Ihren Wunsch nach absoluter Kontrolle

Sie möchten Ihr Leben ausschöpfen? Wunderbar, planbar bis ins Letzte ist das nicht. Visionen, Träume und sich Ziele zu setzen ist gut und wichtig. Machen Sie sich auf schöne Überraschungen und Änderungen gefasst und bleiben flexibel und offen für die Chancen, die Ihnen das Leben bietet. Lernen Sie auch hier wieder das gesunde Maß.

 

Selbst-Coaching- Frage zum Weiterdenken: Kontrolle geht auf Kosten der Lebendigkeit. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich diese Woche die Kontrolle um gefühlt 10 % aufgeben würde?

 

Tipp 5: Erkennen Sie Ihre Erfolge an und feiern Sie sie

Lernen Sie, Ihre Erfolge bewusst wahrzunehmen und sie zu genießen. Mit dieser Wahrnehmung erkennen Sie Ihre Leistung wirklich an. Das will mit mildem, wohlwollendem Blick auf sich selbst geübt werden. Wenn Sie etwas tolles geleistet haben klopfen Sie sich auf die Schultern.

Seien Sie zufrieden mit sich! Belohnen Sie sich für Ihre Leistung mit etwas, wobei Sie sich so richtig gut entspannen können. Füllen Sie Ihre Kraftreserven nach jedem erreichten Ziel in dieser Form wieder auf.

 

Tipp 6: Seien Sie Gelassen

Und lassen auch mal fünfe gerade sein. In einem gelassenen Zustand sind Sie anderen und insbesondere sich selbst gegenüber viel toleranter. Meistens gehen die Dinge auch ganz prima voran, die Sie in heiterer freudiger Stimmung machen statt  dass Sie sich immer vorher so viel Stress und Sorgen machen. Vertrauen Sie, dass alles gut wird, auch wenn nicht alles exakt nach Plan läuft.

Überlegen Sie mal, wie sich Ihr Gefühlsleben ändern würde, wenn Sie künftig öfter gelassen sein könnten?

 

Sie haben immer eine Wahl

 

Wege aus der Perfektionismus-Falle

 

1.Wo liegen meine Fähigkeiten? Was fällt mir leicht? Prüfen Sie dies in aller Ruhe, und konzentrieren Sie Ihren Perfektionsanspruch auf diese Kompetenzfelder.

2. Was kann ich nicht gut? Bei diesen Themen lohnt es sich womöglich nicht, Perfektion zu erlangen. Der Aufwand wäre unangemessen groß. Besser ist Schadensbegrenzung: Delegieren Sie bestimmte Aufgaben an Menschen, die diese besser erledigen können als Sie selbst.

3. Haben Sie den Hang zum „Katastrophendenken? Fürchten Sie, dass Fehler dramatische Folgen haben könnten? Ihre Fantasie funktioniert perfekt! Nur entspricht sie nicht der Realität. Stellen Sie sich Ihr Scheitern ganz bildlich vor, und schreiben Sie die Szenarien auf. Was genau passiert? Wie fühlt es sich an? Welche Folgen gibt es? Prüfen Sie: Was davon ist möglich, wahrscheinlich oder eben nur lebhafte Fantasie?

4. Wechseln Sie die Perspektive: Was würden Sie von einer Freundin halten, bei deren Präsentation nicht alles perfekt vorbereitet ist? Oder die Gartenparty kein Dessert hat? Kein Problem? Dann trauen Sie doch auch Ihren Freunden zu, dass diese genauso tolerant sind wie Sie!

5. Hinterfragen Sie Ihre Annahmen. Beispiel: Meine Frisur sieht schrecklich aus, damit kann ich mich unmöglich bei der Abteilungsfeier blicken lassen. Gehen Sie trotzdem hin. Sie werden feststellen, dass die anderen viel weniger an Ihrem Haarschnitt interessiert sind als Sie selbst.

6. Lernen Sie, Kompromisse zu schließen: Es gibt sie nicht, die einzig richtige Art und Weise, den Geschirrspüler zu befüllen, den Grill zu bedienen, die Wäsche zusammenzulegen, die Kinder zu erziehen… Lassen Sie anderen die Freiheit, die Dinge auf seine Weise zu machen. Dann wird man Sie auch gern unterstützen und entlasten.

7. Fehler sind menschlich, man lernt aus ihnen und wächst an ihnen. Warum sollte das ausgerechnet bei Ihnen anders sein? Räumen Sie sich die Möglichkeit von Fehlern ein, und verzeihen Sie sich Abweichungen und Irrtümer. Sie können lernen oder gewinnen.

8. Perfektionisten neigen dazu, zu viele Dinge auf einmal machen zu wollen. Setzen Sie Prioritäten, verzichten Sie auf exzessives Listenschreiben, und machen Sie einen Haken unter die erledigten Dinge. Widerstreben Sie dem Bedürfnis, immer wieder zu checken, ob noch alles in Ordnung ist.

9. Hören Sie auf die Rückmeldung des Partners, der Freunde oder Kollegen: Wenn diese sich beschweren, dass man es Ihnen nie recht machen kann, nehmen Sie die Kritik sehr ernst. Fragen Sie nach, vermeiden Sie Rechtfertigungen und prüfen Sie, inwieweit Sie Ihren Perfektionismus bei sich lassen können und nicht die anderen damit belasten.

 

Wenn Sie Geschichten, Bilder und Metapher mögen...    "Das vollkommene Kamel"

Vier Gelehrte zogen mit einer Karawane durch die Wüste. Als sie am Abend zusammensaßen, lobten sie die Genügsamkeit ihrer Kamele, ihre Zuverlässigkeit und ihre Kraft. Aus Dankbarkeit wollte jeder von ihnen ein Werk schaffen, um die Kamele zu preisen. Der erste Gelehrte ging in sein Zelt. Nach kurzer Zeit kam er heraus. Er hatte ein Kamel gezeichnet. Die Zeichnung war sehr gut getroffen. Der nächste ging in sein Zelt. Er blieb ein wenig länger als der erste und kam mit einer Abhandlung über den Nutzen der Kamele wieder heraus. Der dritte schrieb ein feierliches Gedicht. Dann verschwand der vierte in seinem Zelt. Die anderen drei warteten und warteten. Schließlich legten sie sich schlafen. Am nächsten Tag fanden sie das Zelt noch immer verschlossen, ihr Gefährte ließ sich den ganzen Tag nicht sehen und erschien auch am nachfolgenden nicht. Erst am fünften Tag öffnete sich sein Zelt und heraustrat ein ausgemergelter, völlig übermüdeter Mann. Mürrisch warf er ein Bündel Pergamentrollen auf den Teppich. Auf der ersten Rolle war mit großen Buchstaben geschrieben: "Das vollkommene Kamel. Oder: Wie ein Kamel sein sollte".
 

 

 

Kino-Tipp: "Und ewig grüßt das Murmeltier", "Scott und Hutch"

 

Viele Spaß und Heiterkeit zum Thema :)

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